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Das Gegenteil von Tun

Wenn Du davon ausgehst, dass Achtsamkeit und die diversen Meditationen ausschließlich Nichts-Tun bedeutet, dann bist Du mit dieser Meinung nicht allein. Der Fokus liegt tatsächlich auf dem SEIN und nicht auf dem TUN, dennoch sind unterschiedliche Bereiche im Gehirn aktiviert und arbeiten. In unterschiedlichsten Übungen wird gezielt die Wahrnehmung und die Lenkung der Aufmerksamkeit geübt.

Walle, walle – Ooohm und Räucherstäbchen?

Achtsamkeit hat nichts mit Esoterik, Spiritualismus oder gar Religion zu tun. Es ist nichts geheimnisvolles, exotisches oder gar mystisches daran. Seit jeher werden in allen Kulturen nach Innen gerichtete Praktiken und Übungen genutzt. Sie unterstützen die Konzentration und die mentale Ausrichtung. Welche Auswirkungen Achtsamkeit auf unseren Körper hat, wurde wissenschaftlich vielfach seit den 70er Jahren untersucht.

Sich regelmäßig, am Besten täglich für einige Zeit mit sich selbst zu beschäftigen beispielsweise zu meditieren, hat nachweislich Einfluss auf Deinen Hormonpegel im Blut. Die Folge davon ist, dass der Stress reduziert wird. Es hilft Dir zu Ruhe und Gelassenheit zu kommen. Ich zeige Dir gern in meinen Kursen, wie Du das in deinen Alltag integrieren kannst, ohne immer eine ganze Stunde zu investieren.

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Ein weiterer Trend zur Zerstreuung

Achtsamkeit ist keine Ablenkungstechnik oder eine Methode Deiner Realität zu entfliehen. Achtsamkeit heißt der Wahrheit mit all ihrem Schmerz, ihrer Langeweile und Unruhe zu begegnen. Achtsamkeit bringt die Wahrnehmung genau zu dem was im Hier und Jetzt geschieht. Und das bedeutet für dich das Vergangene loszulassen und dich nicht vor Deiner Zukunft zu fürchten. Und ja, Aufarbeitung und Planung gehören zum Leben dazu. In der Achtsamkeitspraxis geht es darum, dich bewusst häufiger im Tagesverlauf in die Gegenwart zu holen.

Gedanken stoppen?

Eine weitere  Vorstellung ist weit verbreitet: Meditation hilft deine Gedanken abzuschalten. Das ist aber nicht der Zweck, das ist nämlich überhaupt nicht möglich. Gedanken lassen sich allerdings in eine bestimmte Richtung lenken. Ich habe festgestellt, dass sich die Gedankenaktivität durchaus durch bestimmte Übungen beruhigt.

Achtsamkeitsübungen wirken nicht über das Denken, sondern über das Wahrnehmen und Loslassen. Dabei konzentrierst Du Dich zum Beispiel ganz auf den Atem oder den Körper. Du nimmst dadurch die Signale Deines Körpers wahr und spürst ihn wieder. Viele haben nämlich verlernt ihren Durst zu fühlen, wann sie bewegen sollten oder eine Pause bräuchten.

In der Achtsamkeit geht es darum, Dir Deiner Gedanken bewusst zu werden, Dich von ihnen zu distanzieren und den Standpunkt zu den Gedanken zu verändern.

Eine weitere Entspannungstechnik

Achtsamkeit geht nicht automatisch mit Entspannung einher. Es ist zwar so, dass viele bei einer Meditation eine entspannende Wirkung feststellen. Das steht aber häufig in Zusammenhang mit der Konzentration auf den Atem. Achtsam zu sein, heißt jedoch vor allem das Leben ganzheitlich, in allen Fassetten wahrzunehmen. Das schließt auch schwierige Erfahrungen mit ein, um dann einen hilfreichen Umgang zu finden.

Eine schnelle Lösung für Gestresste

Achtsamkeit ist keine Diät, wo Du nach 3 Wochen sichtbare Ergebnisse erzielst, wenn du dich an eine Schritt-für-Schritt-Anleitung hältst. Es ist individuell abhängig von der Person, die Achtsamkeit kultivieren möchte. Es geht langsam – eher wie eine Evolution, als eine Revolution. Achtsamkeit wird wie ein Muskel trainiert, und je regelmäßiger Du trainierst, um so eher wirst Du Ergebnisse wahrnehmen können.

Meditierende haben eine rosarote Brille auf

Oftmals wird davon ausgegangen, dass es bei der Achtsamkeit darum geht, alles ausschließlich positiv zu sehen und Negatives zu verleugnen. Durch regelmäßiges meditieren stellt sich eine Gelassenheit ein, da Du lernst, nicht auf jeden Reiz automatisch zu reagieren. Das darf nicht mit Gleichgültigkeit verwechselt werden. Auch negative Gefühle werden wahrgenommen und verarbeitet. Forschungen haben gezeigt, dass regelmäßig Meditierende sich von solchen Emotionen nur schneller erholen, als Menschen, die nicht meditieren. Du wirst durch mehr Achtsamkeit in deinem Leben stärker und kannst in schwierigen Lebenssituationen besser agieren, statt ihnen ausgeliefert zu sein.

 

 

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